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Biertest - Chouffe La Chouffe Blonde

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Brasserie d'Achouffe (Duvel Moortgat Brewery) / Achouffe


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

08.07.2019


Testobjekt:

0,33l-Steinie-Flasche


Biersorte:

Belgisches Starkbier


Alkoholgehalt:

8,00%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Invertzuckersirup, Hefe, Hopfen, Koriander


Farbe:

trübes orange


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

fruchtig, würzig


Geschmack:

spritzig, fruchtig, würzig, nach Orange und Koriander, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 12.10.2003: Und eine weitere "Weinflasche" steht hier vor mir auf dem Biertest-Tisch. Diesmal ist ein Bier aus den Ardennen (Belgien) vorstellig. Und so klein, wie der Zwerg auf dem Etikett ist, so groß ist auch diese Flasche. Und das Allerschlimmste ist die Alkoholgehalts-Angabe von 8,0 % !!! Na, das wird ja was. Eingeschenkt, überwältigt es einen erst einmal mit dieser Masse an Schaum. Um das offizielle Biertest-Glas vollzumachen, braucht es schon mal 5 Minuten ! Aber dann kommt's: Der erste Schluck wird genommen und man denkt an einen Haufen von Limetten. Das Chouffe ist verdammt zitronig, und just hat man das gedacht, kommt auch schon die nächste Aromawelle auf einen zugeschossen. Malz, man sieht das Bier vor lauter Malz nicht. Unglaublich. Absolut schwer liegt dieses Bier im Magen bzw. im Mund. Das wird nicht einfach, diesen Dreiviertelliter zu trinken. Aber manchmal muss man auch in diese saure Limette beißen. Boooaaahhh, da merkt man den Alkohol aber. Kann man das gutheißen ? OK, es schmeckt nicht schlecht, aber nach diesem Test möchte ich bei einer Polizeikontrolle nicht mehr zum Polizisten sagen wollen : Ich habe nur eine Flasche Bier getrunken.... Da Chouffe Blonde ist Bier für Bierliebhaber, nicht für jeden also. Denn wer sein leben lang nur Fernsehbiere getrunken hat, wird an diesem "Zwergenbier" keine Freude haben, alle anderen schon. Aber bitte nur in Maßen.... Geschmacklich absolut OK, nur ist der Abgang nicht lang genug. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 05.03.2010:
Wir sind in Amsterdam und draußen ist es lausig kalt. Wann wird es endlich Frühling...? Dieses Lied kann man gar nicht laut genug singen... Und bis es soweit ist, bleibt uns zeit, einen Biertest zu machen. Deshalb schnell rein ins gemütliche "Café 't Smalle" (das schmale Cafe) und hoch in den ersten Stock. Hier in diesem holzgetäfelten Café (oder sagen wir besser Kneipe) gibt es mehrere Biere vom Fass, unter anderem auch das im Oktober 2003 zuletzt getestete "Chouffe La Chouffe Blond" aus dem belgischen Achouffe mit 8,0%vol. Das sollte wärmen. Serviert wird es in einem typischen 0,25l-Glas und ist leicht bernstein, unfiltriert und die Schaumkrone ist auch ok. Der Geruch erinnert sofort an Koriander und Blumen. Wirklich Interessant, und so typisch!!! Der Antrunk ist weich und erinnert ebenso an Blumen. Und dann kommt da diese leichte Koriandernote durch. Fein würzig ist dieses Zwergenbier, die schönen Zitrusaromen tun ihren Teil, um dieses Bier zu einem besonderen zu machen. Viel Volumen hat dieses belgische Starkbier, den Alkohol schmeckt man erst ganz zum Schluss direkt. Der Geschmack ist wirklich gefällig, süffig und weich. Der Abgang wird trockener, vorher kann es aber noch mal mit seiner feinen Süße überzeugen. Alles in allem ein leckeres belgisches Bier, so bleibt mir nichts anderes übrig als zu sagen: Der Zwerg hat was drauf. Und so gibt es heute wie damals 8 von 10 Punkten.

Bewertung 08.07.2019:
Nach über neun Jahren steht endlich mal wieder das belgische Zwergenbier "Chouffe La Chouffe Blond" vor mir. Abgefüllt ist dieses 8%ige Starkbier in einer 0,33l-Steinie-Flasche. Die letzten beiden Mal hat es sehr gut abgeschnitten, mal schauen wie dieses Bier, welches mit Zucker und Koriander gebraut wurde, heute abschneidet. Eingeschenkt sieht es sehr appetitlich aus: Ein trübes Goldgelb ist zu sehen, darüber ist eine cremige Schaumkrone zu bestaunen und das alles bei einem fruchtig-würzigen Geruch. Ich kann es etwas Orange und noch mehr Koriander ausmachen. In den ersten Sekunden ist das Bier ordentlich spritzig. Eine leckere Fruchtigkeit ist vorhanden, ich die Orange nun auch schmecken. Erfrischend und gar nicht schwer ist es. Die acht Prozent sind nicht direkt zu schmecken, das Volumen lässt aber schon mehr Alkohol vermuten. Mit der Zeit wird auch der Hopfen mit seinen bitteren Aromen lebhafter. So bietet das Chouffe zum langen Ende hin auch eine gute Portion Bittere. Der nächste Schluck lässt diese Würzigkeit in den Hintergrund drängen, dafür ist nun für einen kurzen Moment der Koriander mehr als deutlich zu schmecken. Das ist lecker und stellt einen schönen Kontrast dar. Das "Urbier" der Brauerei aus Belgien schmeckt mir auch heute wieder einmal sehr gut. Dieses locker-leichte zu Beginn ist lecker, dann bietet es einen schier endlosen Abgang. Gerade diese Koriandernote überzeugt mich. Alles in allem gibt es heute wieder 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Herbert
2017-01-09

Ich kenne dieses Bier jetzt schon einige Jahre. Beide Tests decken sich mit meinem Eindruck. Verloren gegangen ist die frühere, "zitronige" Geschmacksexplosion beim Antrunk, das Bier wirkt "weicher", süffiger mit längerem Abgang. Die Änderung der Rezeptur ist wahrscheinlich im Rahmen der Übernahme der Brauerei durch Duvel Moortgaat durchgeführt worden. Ich trinke es in Belgien aber noch immer gerne.


Johnny
2015-03-18

Ein nettes Etikett.
Leicht trüb und gelb ist es und riecht würzig...ich kann den Duft nicht einordnen.
Geschmacklich schmeckt es sehr leicht für 8% Alkohol und auch ist es nicht so süß wie erwartet. Es geht mehr ins Zitronengras rein, eine gewisse Fruchtigkeit ist auch da. Der Hopfen kommt dann mehr durch und eine Würze ist Vorhanden...ich denke das kann nur der Koriander sein. Der Alkohol kommt von Schluck zu Schluck mehr raus...ein wahre Überraschung das Bier, voller Tücken und Geheimnissen aber indem auch sehr sehr lecker und süffig.


Wolf
2014-08-25

Dieses Bier enthält aus der Flasche Koriander. Ich vermute, dass es vom Fass ebenfalls Koriander enthält. Schmeckt man ja auch hinaus ;)


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