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Biertest - Chimay Pères Trappistes Blau

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Brasserie de l'Abbaye de Scourmont (Trappistes) / Chimay-Forges


Herkunft:

Belgien


Getestet am:

14.10.2017


Testobjekt:

0,33l-Steinie-Flasche


Biersorte:

Belgisches Tripel


Alkoholgehalt:

9,00%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Zucker, Weizenstärke, Hopfen, Hefe, bittere Orangenschale


Farbe:

trübes, dunkles Bernstein


Schaumkrone:

sehr viel


Geruch:

malzig


Geschmack:

sehr spritzig, malzig, leicht süßlich, viel Volumen, leicht würzig, langer Abgang


Sonstiges:

2001er-Version: Haltbarkeitsdatum sagt bis Ende 2006 (!) / Hergestellt für S.A Bières de Chimay N.V. / Baileux


Fazit:

Bewertung 29.08.2001: Ui, die 9% sollte man nicht übersehen. Nach zwei Flaschen merkt man schon einiges. Ist aber sehr gut trinkbar. 8 von 10 Punkten.

Bewertung 11.09.2012:
Das "blaue" Chimay ist an der Reihe. Dieses Tripel mit satten neun Prozent Alkohol ist absolut berühmt und weltweit erhältlich. Zumindest in guten Fachgeschäften. Das liegt unter anderem auch an der langen Haltbarkeit. Satte fünf Jahre sind es, so auch bei diesem 2012er-Exemplar. Im Glas macht es alles andere als einen alten Eindruck: ein hefetrübes Rot, darüber eine feste Schaumkrone und der Geruch ist auch vorbildlich: schön massiv und fruchtig schmeckt es. Geschmacklich ist es ebenfalls sehr voluminös. Der Antrunk ist satt malzig, die Kohlensäure ist extrem lebendig und sorgt für eine enorme Spritzigkeit. Die ersten Sekunden gehören dem Malz, der mit einer Mischung aus süß und kräftig überzeugt. Eine leichte Lakritze kann ich schmecken, dann kommt der Hopfen durch, der mit einer satten Bitteren sehr dominant wirkt. Die direkte Bitterheit lässt nach ein paar Sekunden nach, dann rutscht es in den Hintergrund, bleibt aber weiterhin kräftig. Das "Chimay" ist ein sehr leckeres Bier aus Belgien. Die 9% sind nicht zu verachten. Dieses Bier aus dem Trappistenkloster Scourmont bekommt von mir 8 von 10 Punkten.

Bewertung 14.10.2017:
Wie einmal steht dieses kleine blaue Starkbier vor mir. Das "Chimay Pères Trappistes Blau" hat satte 9% Alkohol und wird in der Trappistenabtei Scourmont hergestellt. Deshalb darf es auch das Trappistenlogo tragen. Das Gute ist, dass der Großteil der Einnahmen für soziale Programme zur Verfügung gestellt wird. Vorbildlich. Kommen wir nun aber zum Bier, welches u.a. mit bitterer Orangenschale gebraut wurde. Das Einschenken zieht sich ein bisschen hin, denn eine wahnsinnige Menge an Schaum ist vorhanden. Das sieht vorbildlich aus. Auch im Antrunk kommt eine immense Kohlensäure durch, die Flaschengärung ist wohl noch im vollen Gange. Ein sehr harmonischer und gut zu trinkender Beginn zeigt sich. Das Malz dominiert komplett, eine feine Süße sorgt für ein rundes Geschmackserlebnis. Der Alkohol ist sehr gut eingebunden, ich schmecke ihn nicht direkt. Löblich. Auf jeden Fall merkt man ihn aber. Eine leichte Würzigkeit ist vorhanden, gerade zum Ende hin wird der Hopfen etwas deutlicher. Mehr aber auch nicht. Zurückhaltend würde ich ihn nennen. Der nächste Schluck bietet wieder einen relativ frischen, sehr voluminösen Geschmack. Die Orange kann man ganz im Hintergrund verorten, mehr aber auch nicht. Ich mag es, weil es eben nicht mit Krawall aufwartet, sondern einen schön harmonischen Geschmack anbietet. Man fühlt sich nach einer Flasche auch komplett entspannt... Ich mag das... Alles in allem bekommt das "Chimay Pères Trappistes Blau" wieder sehr gute 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

Herbert
2015-11-04

Das Bier aus der kleinen Flasche enttäuschend. Bei diesem Bier ist Geduld gefragt: Unbedingt die 0,75er "Grande Reserve" kaufen und diese dann 5 Jahre im Keller reifen lassen. Erst dann entfaltet das Bier seine vollen Aromen.


Andreas
2015-04-12

Na, da habe ich mir ja was vorgenommen. 9% und eine 0,75l Flasche mit Champagnerverschluss. Ich habe noch ein original Chimay Glas gefunden und darin sieht das rotbraune Bier super aus mit seiner üppigen Schaumkrone. Malzig und ein wenig nach Hefe riecht der Trunk. Der erste Schluck ist schön spritzig, malzig und ziemlich süß, aber auch würzig. Dann gesellt eine feine Bittere und irgendwie etwas säuerliches hinzu, aber nicht im negativen Sinne sondern interessant. Die Säure macht sich im hinteren Gaumenbereich als adstringierend bemerkbar, fast wie bei Wein. So etwas habe ich bei Bier noch nicht bemerkt. Dank der großen Flasche kann ich das jetzt noch ein bisschen tiefer ergründen, wobei meine Sinne sich nach knapp der Hälfte aber schon leicht einzutrüben beginnen - und das macht nicht die Hefe.


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