Biertest - Bürgerbräu Bamberg Pils
Brauerei:
Kaiserdom - Privatbrauerei Bamberg Wörner GmbH & Co. KG / Bamberg
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
23.10.2010
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Pilsener
Alkoholgehalt:
5,00%vol.
Zutaten:
Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt
Farbe:
goldgleb
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
hopfig
Geschmack:
malzig, würzig, hopfig, langer Abgang
Sonstiges:
Vielen Dank an Gunther für die Besorgung dieses Bieres (2005) !!!
Fazit:
Bewertung 23.02.2005: Bamberg ist ja eine tolle Stadt. Nicht nur optisch, sondern auch ein Paradies für den geneigten Biertrinker. Hier werden wohl einzigartige Spezialitäten hergestellt. Erwähnt ist hier nur mal das Rauchbier. Und auch sonst wird in dieser Gegend Bier gebraut wie sonst nirgends auf der Welt. Nicht umsonst ist hier die größte Brauereidichte auf dem gesamten Planeten vorzufinden. Nun gut, zurück zum Testobjekt. Heute ist es ein Pilsbier aus dem Hause "Bürgerbräu Bamberg". Im Glas macht es aufgrund seiner Menge Schaum schon mal einen guten Eindruck. Ein Schluck zu sich genommen und es macht sich ein ganz netter Geschmack breit im Mund. Aber nicht sonderlich umwerfend. Da habe ich jetzt mehr erwartet. Zu Beginn hat man eine leichte kernige Aromaspitze, und auch ansonsten ist es relativ mild. Das Brauwasser ist auch vom Feinsten. Aber es haut mich nun nicht vom Hocker. Sehr lecker ist es, aber nicht mehr. Oberes Drittel. 8 von 10 Punkten.
Bewertung 23.10.2010: Heute Abend ist es wieder soweit, das "Bürgerbräu Bamberg Pils" steht vor mir. Gebraut in der größten Brauerei Bamberg, der Kaiserdom, wird es unter dem Namen "Bürgerbräu Bamberg" vertrieben. Wie 2005 hat es heute immer noch 5%vol., das Aussehen im Glas ist einwandfrei: goldgelb, glasklar und mit einer durchschnittlich ausgestatteten festen Schaumkrone. Der erste Schluck ist schön würzig, das Wasser ist butterweich, eben so, wie man es von den Bieren aus Bamberg her kennt. Was aber auffällig ist: Im vorderen Drittel mischt sich eine ganz kleine Menge Rauchmalz mit unter. Interessant. Nun gut, Bamberg ist dafür bekannt, warum sollte man es dann auch nicht verwenden. Zumal mal so wenigstens ein Unterscheidungskriterium schafft. Das Malz ist schön süffig, die Kohlensäure gut dosiert. Im zweiten Drittel kommt dann auch der Hopfen durch, der urplötzlich mit einer ausgeprägten Bittere da ist. Dadurch bekommt es seinen typischen Pilsbier-Geschmack. Der lange Abgang passt gut, und dennoch sucht man nach dem "Ich-muss-zwingend-noch-einen-Schluck-nehmen"-Effekt. Die Qualität stimmt, aber die Euphorie fehlt. Alles in allem ein gutes Pilsbier. Auch dieses Jahr bekommt es 8 von 10 Punkten.
Bewertung:



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