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Biertest - Bergbräu Dunkel / Altstadt Dunkel

Bewertung: 6 / 10 Punkten

Brauerei:

Bergbräu GmbH & Co.KG / Uslar


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

17.11.2020


Testobjekt:

0,33l-Bügel-Flasche


Biersorte:

Dunkelbier


Alkoholgehalt:

5,20%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt


Farbe:

dunkelrot


Schaumkrone:

durchschnittlich


Geruch:

malzig, würzig


Geschmack:

malzig, leicht würzig, minimal metallisch, nach Röstmalz, langer Abgang


Sonstiges:

2002er-, 2010er- und 2018er-Testbier: Das Bier hatte 4,9%vol. Alkohol // Wurde zum Bier des Jahres 1998 vom Bierclub gewählt. / Wurde zum "Bier des Monats Februar 2011" vom Bierclub.de gewählt.


Fazit:

Bewertung 03.08.2002: Ja, das Bier ist eine Wucht. Wie alle Biere der Brauerei Haffner (siehe Biertests). Wie ein Malzbier mit einem schönen Bockbier gemixt. Wirklich empfehlenswert. Vielleicht mal den Getränkehändler seines Vertrauens danach fragen. 10 von 10 Punkten.

Bewertung 02.03.2010:
Endlich... Endlich steht mal wieder das "Bergbräu Altstadt Dunkel" vor mir. An dieses Bier erinnere ich mich immer wieder gerne zurück, hat es doch von über sieben Jahren richtig gut gemundet. Viele, viele Biere wurden seitdem getestet und man hat sich damit auch fortgebildet. Deswegen bin ich gespannt, wie dieses niedersächsische Dunkelbier heute ankommt. Abgefüllt ist es immer noch in einer 0,33l-Bügel-Flasche, das Etikett hat sich leicht verändert, nun will ich nur hoffen, dass der Geschmack immer noch 10 Punkte wert ist. Schenken wir es ein... Toll schaut es aus. Ein sattes Rot, dazu eine feine Schaumkrone und eine lebendige Kohlensäure. Leicht süßliche Aromen verströmen nach dem Einschenken. Der Antrunk erweist sich als topp. Ein süßlicher, voluminöser Beginn. Süffig bis zum Anschlag, da hat der Braumeister ganze Arbeit geleistet. Fein würzig kommt der Hopfen ab etwa der Mitte durch, eine gelungene Geschmackskomposition. Man möchte schnell den nächsten Schluck zu sich nehmen, so lecker ist das Bier. Gerade die leichten Karamellmalznoten im vorderen Drittel können gefallen, auch die leichte Röstnote weiter hin sorgen für positive Auffälligkeiten. Ein Bier zum reinlegen. Dazu die fein prickelnde Kohlensäure, die für die nötige Frische sorgt. Ein wirklich großes Bier, dieses Bergbräu aus Uslar. Mir würde noch eine Spur mehr Süffigkeit gefallen, dann wäre es ganz oben auf dem Podest. So kann ich dem Altstadt Dunkel "nur" die Silbermedaille überreichen. 9 von 10 Punkten.

Bewertung 22.10.2018:
Seit vielen, vielen Jahren kenne ich das Etikett des heutigen Testbieres. Und jedes Mal freue ich mich, wenn das "Bergbräu Altstadt Dunkel" wieder einmal vor mir steht. So denn auch heute. Das Bier sieht im Glas doch schon mal ganz gut aus: Ein dunkles Rot ist vorhanden, der Schaum ist eher zurückhaltend ausgebaut. Geschmacklich fällt das Malz mit seiner gut ausgebauten Süße auf. Es kommt eine leckere Karamellnote durch, das Bier wirkt dadurch sehr urig. Die Kohlensäure ist ebenfalls etwas ruhiger dosiert, die Bekömmlichkeit nimmt dadurch zu. Mit jedem Schluck wird das Bier süffiger, es geht runder runter und die Karamellnote wird deutlicher. Ein schön voluminöses Bier aus Uslar. Der nächste Schluck ist dann wieder lecker süßlich, der Hopfen hält sich sehr bedeckt, nur eine leichte Würzigkeit ist vorhanden. So geht das Bier mit jedem weiteren Schluck besser runter. Der lange Abgang rundet das Bergbräu immer besser ab. Alles in allem bekommt dieses Bier heute die Note Gut. Es hat schon etwas nachgelassen. Lecker ist es, mehr aber auch nicht. Alles in allem 7 von 10 Punkten.

Bewertung 17.11.2020:
Oh, das ist eine große Veränderung. Vor mir steht das "Bergbräu Dunkel", welches nun komplett auf links gedreht wurde. Seit meiner Jugend habe ich das "Altstadt Dunkel" immer wieder gern getrunken, das alte Etikett war ein Garant für ein leckeres Dunkelbier. Sogar ein Glas habe ich hier noch rumstehen, irgendwann in den 90ern habe ich das geschenkt bekommen. Und nun das. Das Etikett wurde modernisiert, was ich grundsätzlich begrüßen kann. Aber das bekannte Gesicht is fott. Zwar hat man es als quasi Untertitel noch auf dem Etikett drauf, aber nun.... Zudem hat man ordentlich an der Rezeptur gedreht, es hat nämlich jetzt 5,2%vol. Alkohol statt wie vorher 4,9%. Ich bin sehr gespannt, wie es schmecken wird. Eingeschenkt sieht es klasse aus. Das können die da in Uslar. Dunkelrot und klar ist es, der Schaum darüber ist feinporig und haltbar. Eine leichte Röstmalznote ist schon zu erahnen, der Antrunk bestätigt den Geruch. Leicht spritzig ist das Bier, welches relativ würzig daherkommt, aber auch viel Röstmalz bietet. Die Süße ist nun nicht sonderlich ausgeprägt, das passt aber soweit. Nicht so schön ist, dass im Hintergrund eine minimal metallische Note zu schmecken ist. Zum Glück verschwindet dieses schnell, aber das stört schon etwas. Auch ist es nicht mehr so süffig wie "früher". Karamell und Röstmalz sind ordentlich vorhanden, aber die Liebe im Bier fehlt. Zu oberflächlich ist es, die Tiefe, das Volumen fehlt. Auch der Hopfen wirkt hier billig. Warum verzichtet man nicht auf den Hopfenextrakt? Diese würzige Komponente bietet überhaupt keine Eigenständig, es ist würzig, fertig. Schade, dass das Bier nicht mehr dass ist, was es früher mal war. Es tut mir leid, aber alles in allem ist es nur noch ganz gut! 6 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 6 / 10 Punkten


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