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Biertest - Bavaria Deutschland Dunkles Starkbier

Bewertung: 7 / 10 Punkten

Brauerei:

Eder & Heylands Brauerei / Großostheim


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

05.12.2009


Testobjekt:

0,5l-Flasche


Biersorte:

Doppelbock


Alkoholgehalt:

7,50%vol.


Zutaten:

Wasser, Gerstenmalz, Röstmalz, Hopfenextrakt


Farbe:

rot


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

sehr süß, malzig


Geschmack:

würzig, leicht bitter, malzig, süß, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 28.03.2003: Das ist ja mal ein süßes Bier. Fast wie ein Vitamalz, nur dass das hier die "Hardcore"-Version für Erwachsene ist. Es ist auf jeden Fall sehr süß, ist dezent herb, spritzig und hat einen sehr langen Abgang. Davon dürfte man nicht allzu viel trinken können, denn es haut mit seinen 7,5 % ganz schön rein... Aber lecker ist es trotzdem ...Oberes Drittel! 8 von 10 Punkten.

Bewertung 05.12.2009:
Draußen ist es aber auch usselig. Es regnet, der Wind ist aufbrausend und irgendwie passt das Wetter überhaupt nicht zur Vorweihnachtszeit. Von den zu hohen Temperaturen fange ich gar nicht erst an. Schön, dass dann heute Abend ein Doppelbock vor mir steht. Der wird für Wärme sorgen. Und hoffentlich auch für viele Punkte. Im Frühjahr 2003 hat es schon mal sehr gute 8 Punkte erhalten, das ist eine wahre Leistung... Vor mir steht das "Bavaria Dunkles Starkbier", ein zünftiges Bier mit 7,5%vol. Namensgeber ist die Patronin der Bayern, die Bavaria. Jeder, der Mal auf dem Oktoberfest war, kennt diese riesige Skulptur. Und nun das passende Bier dazu. Im Glas sieht es aber toll aus: ein etwas dunkleres rot, dazu eine feste und ziemlich üppige Schaumkrone. So stelle ich mir ein Bockbier vor. Der Geruch lässt aber auch direkt den Alkoholgehalt erahnen, der erste Schluck bestätigt dies natürlich sofort. Ein sehr würziger Beginn. In der ersten Sekunde ist der Hopfen ganz klar tonangebend. Und das mit Tendenzen in Richtung Bitter. Erst danach haut der süße Malz auf den Putz. Aber richtig ordentlich. Eine leichte Schokoladennote schmeckt man durch. Für einen Moment fühlt man sich an die Praline Mon Cherie erinnert. Ja, das trifft es ziemlich gut. Den Alkohol kann man nicht direkt schmecken, doch viel fehlt da nicht. Ein tiefer Geschmack tut sich da auf. Zur Mitte hin wird die Zartbitternote immer intensiver, der Hopfen macht hier alles richtig. Das "Bavaria Dunkles Starkbier" ist seit 2003 wirklich etwas knackiger, etwas würziger geworden. Süße Noten schmeckt man zu Beginn, doch dann war es das auch schon schnell wieder. Der Abgang ist sehr lang und alles andere als lieblich. Dieser Doppelbock ist ein Bier für echte Männer. Wer ein hopfenbetontes Starkbier trinken möchte, ein Freund von Weinbrandbohnen ist und nicht mehr Autofahren muss, der kann bei diesem unterfränkischen Bier zugreifen. Ich finde es für einen Doppelbock zu hart und viel zu bitter. Deshalb gibt es dieses Mal nur 7 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 7 / 10 Punkten


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