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Biertest - Asgaard Das Göttliche

Bewertung: 9 / 10 Punkten

Brauerei:

Asgaard Brauerei Schleswig / Schleswig


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

23.05.2011


Testobjekt:

0,33l-Vichy-Flasche


Biersorte:

Dunkelbier


Alkoholgehalt:

4,80%vol.


Zutaten:

Wasser, Malz, Hopfen


Farbe:

sattes, dunkles bernstein


Schaumkrone:

relativ wenig


Geruch:

frisch malzig


Geschmack:

hopfig, malzig, kernig, langer Abgang


Sonstiges:

-


Fazit:

Bewertung 09.01.2005: Das Göttliche Bier steht hier vor mir. Ganz schön hochtrabend, aber egal. Wenigstens hat dieses Bier einen eigenen Charakter. Das macht sich schon auf dem Etikett bemerkbar. Es sind alte Runen aus der Wikingerzeit abgebildet. Die Brauerei aus Schleswig setzt natürlich voll auf diesen Trend und "lebt" den Wikingerkult. Find' ich gut! Das Bier macht aber auch einen sehr guten Eindruck. Satter Schaum, ein grandioses Bernstein lässt dieses Bier aus der Reihe tanzen. Der Geschmack führt dann diesen Trend weiter. Sehr malzig und süffig, und bekömmlich. Und es macht Lust auf ein neues Gläschen diesen Typs. Leider ist die Flasche zu schnell alle. Aber dieses Getränk aus Schleswig-Holstein ist absolut empfehlenswert. 9 von 10 Punkten.

Bewertung 23.05.2011:
Ja, es ist schon wieder soweit. Die fünf Jahre Wartezeit für einen erneuten Test sind vorbei. Welch ein Glück :-) Das "Asgaard Das Göttliche" stellt sich erneut den geschärften Augen des Biertesters, mal gucken, wie sich dieses Wikingerbier heute schlägt. Wenn es genau so erfolgreich ist wie die Wikinger seinerzeit, dann kann das ja was werden. Die Brauerei liegt übrigens in der "Wikingerstadt" Schleswig, win Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Aber zurück zum Bier... Im Glas braucht man keine Angst haben, eher Ehrfurcht, denn es sieht ziemlich gut aus. Einzig die nicht ganz so ausgeprägte Schaumkrone über dem satten Bernstein schmälert den ersten guten Eindruck. Der Geruch hingegen ist super: eine fein kernige Note tut sich auf. Und so ist dann auch der erste Schluck ein Genuss... Schön spritzig, mit einer tollen Bitterhopfennote, die direkt nach wenigen Sekunden zeigt, wo der Wikinger die Locken hat. Einwandfrei. Vor allem hat der Braumeister, Herr Carius (kein Spaß!), hier eine extra Portion Hopfen in den Sud geschmissen, damit die norddeutsche Herkunft sofort erkennbar ist. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der Wikinger als solches es gerne etwas männlicher mag. Was man aber nicht vergessen sollte, ist die subtile Süße des Malzes. Insgesamt hat dieses Bier eine ordentliche Kernigkeit zu verzeichnen. Einzig der etwas säuerlich wirkende Antrunk ist nicht optimal gelöst worden. Mir schmeckt dieses Bier ausgezeichnet. Es hat die dezente Süße eines Exports, die Kernigkeit eines Hellen und die Bitternoten eines Pilsbieres. Einwandfrei. Wenn diese kleinen Fehler nicht wären, würde es ganz oben landen. So gibt es auch dieses Mal die beachtliche Punktzahl von 9 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 9 / 10 Punkten


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