Biertest - Apoldaer Glocken-Hell
Brauerei:
Vereinsbrauerei Apolda GmbH / Apolda
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
06.02.2012
Testobjekt:
0,5l-Longneck-Flasche
Biersorte:
Helles
Alkoholgehalt:
4,50%vol.
Zutaten:
Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt
Farbe:
goldgelb
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
leicht würzig
Geschmack:
würzig, malzig, langer Abgang
Sonstiges:
2005er-Version: Vielen Dank an Thomas K. für die Besorgung dieses Bieres.
Fazit:
Bewertung 02.07.2005: Heute Abend steht hier ein Bier aus Thüringen vor mir. Die Menschen dieses Bundeslandes brauen ja auch ganz ausgezeichnete Biere, das ist bekannt. So denn, das "Apoldaer Glocken-Hell" ist fällig. Das Etikett sieht aus wie selbst gemalt. Das muss aber nichts heißen. Im Glas macht es einen sehr guten Eindruck. Schöner, weißer, fester Schaum steht auf dem etwas helleren Bier. Man nimmt den ersten Schluck zu sich und denkt sich: Lecker. Der Kohlensäuregehalt ist etwas höher als das Durchschnittsbier, dies kommt aber ganz gut. Der Grundton ist süffig-malzig, fast schon geschmeidig schmiegt es sich an den Halsinnenraum. Dann wird es würziger, der Hopfen kommt. Zum Ende hin immer stärker, aber dennoch immer im süffigen Rahmen. Dieses Bierchen macht sich gut, das steht fest. Ich glaube, hätte dieses "Glocken-Hell" etwas mehr Alkohol, würde es noch besser kommen. Aber auch so: Sehr lecker! 8 von 10 Punkten.
Bewertung 06.02.2012: Ja, ein weiteres Mal steht das "Apoldaer Glocken-Hell" vor mir. Der Alkoholgehalt beträgt immer noch 4,5%vol., einzig das Etikett wurde umgestaltet. Es sieht aber immer noch aus wie selbstgemalt. Es erinnert an die guten alten Zeiten. Stichwort "Meisterklasse". Und ob das stimmt, sehen wir jetzt... Eingeschenkt sieht das Helle echt gut aus: ein glasklares Goldgelb und ein anständiger, fester Schaum. Der Geruch ist sofort sortentypisch, fein malzig riecht dieses Thüringer Bier. Ziemlich spritzig ist der Antrunk, das scheint wirklich eine Spezialität dieser Vereinsbrauerei zu sein. Fein gehopft ist es, der Antrunk wirkt leicht würzig. Ich finde, dass man heute gar nicht schmeckt, dass es etwas weniger Alkohol inne hat. Bei den weiteren Schlücken wirkt dieses Bier aber nicht mehr so frisch. Der Hopfen wird unrund, süffig ist es dann nicht mehr. Schade! Mit der Zeit wird es bitterer. Mir fehlt das Geschmeidige, das Süffige. Der lange Abgang entschädigt zwar für einiges, dennoch ist dieses Bier nicht ausgeglichen genug. So muss ich heute einen Punkt abziehen, das heißt, es bekommt 7 von 10 Punkten.
Bewertung:

whistler
2009-11-03
Ein einwandfreies Bier, sehr bekömmlich, (durch den etwas geringeren Alkoholgehal) auch in größeren Mengen gut genießbar.
Ich kann nur bestätigen, es ist wirklich geschmeidig, fast mild aber es fehlt troztdem nicht die leicht herbe und süffige Biernote. Ich habe immer ein paar Flaschen daheim!


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