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Biertest - Apoldaer Glocken-Hell

Bewertung: 8 / 10 Punkten

Brauerei:

Vereinsbrauerei Apolda GmbH / Apolda


Herkunft:

Deutschland


Getestet am:

04.07.2018


Testobjekt:

0,5l-Longneck-Flasche


Biersorte:

Helles


Alkoholgehalt:

4,50%vol.


Zutaten:

Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt


Farbe:

goldgelb


Schaumkrone:

relativ viel


Geruch:

würzig


Geschmack:

malzig, leicht nussig, würzig, langer Abgang


Sonstiges:

2005er-Version: Vielen Dank an Thomas K. für die Besorgung dieses Bieres.


Fazit:

Bewertung 02.07.2005: Heute Abend steht hier ein Bier aus Thüringen vor mir. Die Menschen dieses Bundeslandes brauen ja auch ganz ausgezeichnete Biere, das ist bekannt. So denn, das "Apoldaer Glocken-Hell" ist fällig. Das Etikett sieht aus wie selbst gemalt. Das muss aber nichts heißen. Im Glas macht es einen sehr guten Eindruck. Schöner, weißer, fester Schaum steht auf dem etwas helleren Bier. Man nimmt den ersten Schluck zu sich und denkt sich: Lecker. Der Kohlensäuregehalt ist etwas höher als das Durchschnittsbier, dies kommt aber ganz gut. Der Grundton ist süffig-malzig, fast schon geschmeidig schmiegt es sich an den Halsinnenraum. Dann wird es würziger, der Hopfen kommt. Zum Ende hin immer stärker, aber dennoch immer im süffigen Rahmen. Dieses Bierchen macht sich gut, das steht fest. Ich glaube, hätte dieses "Glocken-Hell" etwas mehr Alkohol, würde es noch besser kommen. Aber auch so: Sehr lecker! 8 von 10 Punkten.

Bewertung 06.02.2012:
Ja, ein weiteres Mal steht das "Apoldaer Glocken-Hell" vor mir. Der Alkoholgehalt beträgt immer noch 4,5%vol., einzig das Etikett wurde umgestaltet. Es sieht aber immer noch aus wie selbstgemalt. Es erinnert an die guten alten Zeiten. Stichwort "Meisterklasse". Und ob das stimmt, sehen wir jetzt... Eingeschenkt sieht das Helle echt gut aus: ein glasklares Goldgelb und ein anständiger, fester Schaum. Der Geruch ist sofort sortentypisch, fein malzig riecht dieses Thüringer Bier. Ziemlich spritzig ist der Antrunk, das scheint wirklich eine Spezialität dieser Vereinsbrauerei zu sein. Fein gehopft ist es, der Antrunk wirkt leicht würzig. Ich finde, dass man heute gar nicht schmeckt, dass es etwas weniger Alkohol inne hat. Bei den weiteren Schlücken wirkt dieses Bier aber nicht mehr so frisch. Der Hopfen wird unrund, süffig ist es dann nicht mehr. Schade! Mit der Zeit wird es bitterer. Mir fehlt das Geschmeidige, das Süffige. Der lange Abgang entschädigt zwar für einiges, dennoch ist dieses Bier nicht ausgeglichen genug. So muss ich heute einen Punkt abziehen, das heißt, es bekommt 7 von 10 Punkten.

Bewertung 04.07.2018:
Das "Apoldaer Glocken-Hell" Thüringen möchte heute Abend wieder einmal getestet werden. Draußen ist es gerade bewölkt, es sind aber immer noch sehr schwüle 25°C. Da ist doch so ein Helles der ideale Durstlöscher. Im Glas sieht es richtig gut und appetitlich aus: Ein blankes Goldgelb ist zu sehen, der Schaum darüber ist fest und üppig ausgeprägt, der Geruch ist würzig. In den ersten Sekunden kommt ein malziger Geschmack durch, dieser ist relativ kräftig und macht direkt Spaß. Auch, weil eine gute Portion Nussig- und Kernigkeit vorhanden ist. Das ist prima und gehört meiner Meinung nach zum Hellen. Trotz des üppigeren Körpers ist es relativ mild und nur leicht würzig. Erst im hinteren Verlauf kommt der Hopfen deutlicher durch und das Bier wird minimal bitter. Mir gefällt dieser gefällige, sehr süffige Geschmack gut. Es ist nicht übertrieben süß und auch die Bittere hält sich sehr gut zurück. Alles in allem ein sehr gutes Helles. Deshalb: 8 von 10 Punkten.


Bewertung:

Bewertung: 8 / 10 Punkten


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Meinungen Schreibe uns deine Meinung zu diesem Bier.

whistler
2009-11-03

Ein einwandfreies Bier, sehr bekömmlich, (durch den etwas geringeren Alkoholgehal) auch in größeren Mengen gut genießbar.
Ich kann nur bestätigen, es ist wirklich geschmeidig, fast mild aber es fehlt troztdem nicht die leicht herbe und süffige Biernote. Ich habe immer ein paar Flaschen daheim!


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