Biertest - Andechser Spezial Hell
Brauerei:
Klosterbrauerei Andechs / Andechs
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
04.01.2011
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Märzen
Alkoholgehalt:
5,90%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Farbe:
goldgelb
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
malzig
Geschmack:
malzig, leicht würzig, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 09.01.2003: Und ein weiteres Bierchen vom berühmtesten Kloster Deutschlands, dem Kloster Andechs. Diesmal das Spezial Hell. Na, dann wollen wir mal... Auf jeden Fall riecht es leicht süßlich, ein dezenter Malzgeruch ist herauszuschnuppern. Geschmacklich ist es nicht unbedingt so der Bringer, es schmeckt mir dafür zu lau, zu flach. Es hat zwar einen schönen langen Abgang und auch der Kohlensäuregehalt ist hoch, aber das reicht nicht, um ein perfektes Bierchen zu produzieren. Schade, denn die Andechser begeistern ansonsten sofort. Aber wie heißt es so schön: Niemand ist Bierfekt!!! 7 von 10 Punkten.
Bewertung 04.01.2011: Fast auf den Tag genau vor acht Jahren habe ich das "Andechser Spezial Hell", ein Märzenbier mit 5,9%vol., das letzte Mal getestet. Die damals erreichten sieben Punkte sind ok, man ist bei einem Andechser aber eigentlich etwas mehr gewohnt. Aber vielleicht hat man das ja in den letzten Jahren in den Griff bekommen, vielleicht wird mich der erneute Test vom Stuhl hauen. Also, schenken wir es ein. Da sieht es richtig gut aus: goldgelb, die Kohlensäure ist lebhaft und der Schaum steht weiß und fast feinporig auf dem Bier. Der Geruch gibt eine dezente Süße ab, der erste Schluck wirkt süffig, mit einer zu Beginn unschönen Süße. Diese wirkt etwas zu billig. Dieser Eindruck legt sich aber schnell wieder, und dann schmeckt dieses bayerische Märzen besser und kann durch seine Spritzigkeit überzeugen. Die würzigen Aromen überwiegen nach ein paar Sekunden, wobei die Süße die ganze Zeit über mitwabert. Das nenne ich mal ein klassisches Märzen: süßlich, mit einer dominanteren Würzigkeit und einem hohen Alkoholgehalt. So kann dieses Klosterbier auf Strecke doch überzeugen. Wobei mir der selbstständige Charakter etwas zu kurz kommt. Süffig, erfrischend, aber dennoch kein Überbier. Und wieder bleibe ich auf dem Stuhl sitzen, vom Stuhl haut mich das "Andechser Spezial Hell" nicht. 7 von 10 Punkten.
Bewertung:

Falko
2010-08-09
Hab mir heute auch mal das Andechser Spezial Hell gegönnt. Bei den angegebenen 5,9% denkt man sich seinen Teil, geschmacklich hält es sich aber zurück.
Trotzdem kann ich Jedem, der mal in der Nähe des Heiligen Bergs ist nur empfehlen, sich bei schönem Wetter den Biergarten und bei schlechten Wetter eine der Wirtschaften vorzunehmen...dort schmeckt das Bier einfach verdammt lecker! Aber bei der Atmosphäre - kein Wunder. Und frischer gehts nicht.
Aus der Flasche ists guter Durchschnitt und die vergebenen 7 Punkte völlig in Ordnung.


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