Biertest - Andechser Doppelbock Dunkel
Brauerei:
Klosterbrauerei Andechs / Andechs
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
09.11.2010
Testobjekt:
0,5l-NRW-Flasche
Biersorte:
Doppelbock
Alkoholgehalt:
7,10%vol.
Zutaten:
Wasser, Gerstenmalz, Hopfen
Farbe:
dunkles rot
Schaumkrone:
durchschnittlich
Geruch:
süß-malzig
Geschmack:
malzig, süßlich, stark, süffig, langer Abgang
Sonstiges:
-
Fazit:
Bewertung 29.09.2003: Meine Herren, man öffnet die Flasche und sofort riecht das ganze "Biertest-Zimmer" nach Malz. Und wie! Da läuft einem doch schon das Wasser im Munde zusammen. Jo, und dann ist es soweit. Man nimmt einen großen Schluck und lässt diese Perle der deutschen Braukunst über die Zunge hüpfen. Absolut malzig. Absolut süffig. Absolut (na ja fast) rauchig. Absolut traumhaft. Geiler Bock .... Ja, das Bier ist gemeint.... Also, dieses Bier muss mal mal getrunken haben. Nur dann kennt man den wahren Doppelbock! Amen! 10 von 10 Punkten.
Bewertung 09.11.2010: Die berühmteste Klosterbrauerei der Welt befindet sich in Andechs. Leider war es mir (noch) nicht vergönnt, mal live vor Ort gewesen zu sein, aber ich kann mir vorstellen, dass es dort sehr, sehr gemütlich zugeht. Und wahrscheinlich feucht-fröhlich. Und das im Namen des lieben Gotts. Nun, wollen wir mal nicht sentimental werden, kümmern wir uns um diesen Doppelbock mit dem stattlichen Alkoholgehalt von 7,1%vol. Rein optisch gibt es überhaupt nichts zu bemäkeln... Dunkelrot, blank und mit einer, für diesen Alkoholgehalt, festen Schaumkrone. Der Geruch ist wie schon damals satt malzig und leicht süßlich. Und der erste Schluck geht natürlich sofort ab. Sehr malzig, mit einer subtilen Lakritznote. Und was auffällt: die 7,1%vol. sind nicht direkt schmeckbar. Gute Arbeit, Herr Braumeister. Das erlebt man zum Teil auch anders. Die feine Röstmalznote zu Beginn und das weiche Wasser lassen diesen Doppelbock direkt lecker erscheinen. Ein sattes, volles Malzaroma mit einer relativ anständigen Hopfenbittere, die im weiteren Verlauf dann sogar noch etwas trockener erscheint, wobei man natürlich nicht die unterschwellige Süße vermissen wird, die ja ständig mitschwimmt. Wirklich ein leckerer Doppelbock, der so etwas vom "Schaf im Wolfspelz" hat. Man schmeckt den Alkohol nicht, dafür merkt man diesen zügig und dan kann es irgendwann auch schon zu spät sein. Mir gefällt dieses Andechser Bier sehr. Trotzdem bekommt es dieses Mal "nur" 9 von 10 Punkten.
Bewertung:

Manfred Wolff
2012-01-10
In meinen Augen, besser: in meinem Munde ist es ein Dessert-Bier, also ähnlich zum Portwein, nach dem Essen und nicht zu viel! In seiner Art scheint es mir unerreicht, ich habe noch kein besseres Bockbier getrunken.
Bernhard
2006-09-16
eines der besten böcke! aber Achtung: zuviel und ihr kippt um!
Stephan
2005-11-05
Ein wirklich geniales Bier. Denn Alkoholgehalt schmeckt man nicht raus, es ist super Malzig und süffig 10 von 10 Punkten
Syntronic
2005-05-13
es gibt keinen besseren Doppelbock! am besten schmeckt es, wenn man, wie für jeden Bayern ein MUSS, die Pilgerfahrt auf den berg ins Kloster andechs gemacht hat und es frisch vom fass genießt.
Stefan
2005-04-11
Meine Anerkennung! Dieses Bier verdient auf jeden Fall die Bestnote! Ich kenne keins, dass dem nahe kommt!
Thorben
2004-08-17
Ein absolut gelungenes Bier. Geht zügig runter und schmeckt "malzig" gut. :-)


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