Biertest - Alpirsbacher Klosterbräu Kleiner Mönch
Brauerei:
Alpirsbacher Klosterbräu Glauner GmbH & Co. KG / Alpirsbach
Herkunft:
Deutschland
Getestet am:
20.08.2010
Testobjekt:
0,33l-Longneck-Flasche
Biersorte:
Helles
Alkoholgehalt:
5,20%vol.
Zutaten:
Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen
Farbe:
goldgelb
Schaumkrone:
relativ viel
Geruch:
malzig, licht würzig, fruchtig
Geschmack:
malzig, würzig, weich, langer Abgang
Sonstiges:
Wurde zum "Bier des Monats November 2004" vom Bierclub.de gewählt.
Fazit:
Bewertung 20.11.2004: Dieses Bier aus dem Schwarzwald ist eine neue Kreation der Brauerei Alpirsbach. Es soll die eher junge Käuferschicht anlocken. Wollen wir doch hoffen, dass dieses "Kleiner Mönch" mal ganz groß herauskommen wird. Im Glas sieht er schon mal richtig gut aus. Viel Schaum, eine schöne Farbe. Der Gaumen freut sich ebenfalls nach dem ersten Schluck. Sehr malzig, leicht hopfig, kernig. Ein rundum gutes Bierchen. Der zweite Schluck offenbart eine angenehme Süffigkeit, der Hopfen kommt dann auch so langsam durch. Der Mittelteil ist dann wirklich in der Hand der Dolden. Der Abgang, der sich sehr lange hinauszögert, ist lecker und rund. Dieses Bierchen kann begeistern. Ein Gebräu, welches durch sein weiches Brauwasser noch dazu gewinnt. Sehr lecker! Dieser "Kleine Mönch" ist ein ganz großer!!! 9 von 10 Punkten.
Bewertung 20.08.2010: Ein weiteres Mal stellt die "Alpirsbacher Klosterbräu" das Testbier "Kleiner Mönch" vor, um es hier testen zu lassen. Damals hat dieses Helle beachtliche 9 Punkte eingefahren, ein wirklich sehr gute Leistung. Immer noch hat das Bier für die junge Zielgruppe 5,2%vol. und abgefüllt wird es ebenfalls immer noch in eine 0,33l-Longneck-Flasche. Scheinbar ist es beim Publikum so gut angekommen, es gibt keinen Grund, hier etwas zu ändern. Und hier macht es auch alles richtig: ein perfektes Auftreten im Glas. Goldgelb strahlt mich dieses Helle an, darüber eine feste und feinporige Schaumkrone. Nach dem ersten Schluck bin ich immer noch begeistert. Denn der süffige Antrunk, der so wunderbar leicht über die Zunge fließt, ist schon Besonders. Dazu eine großzügige Kohlensäure und ein gut ausgeprägtes Volumen. Weich und sehr, sehr süffig. Zur Mitte hin kommen dann leichte Fruchtaromen durch, etwas Traube und leichte Erdbeere. Lecker ist aber dieses weiche und runde Gesamtpaket. Überhaupt nicht oberflächlich, der Hopfen ist auch gut dosiert, so kann man leicht würzige und nur bedingt bittere Spuren im hinteren Drittel schmecken. So muss ein Bier schmecken. Da können sich die großen Industrie-Brauereien eine Scheibe von abschneiden. Alles in allem bekommt es dieses Mal die volle Punktzahl, also 10 von 10 Punkten.
Bewertung:



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